15.06.2026 Rückblick

KI als dritte Gehirnhälfte – Warum Denken im Marketing Chefsache bleibt

Termin:Montag, 15. Juni 2026
Uhrzeit:19:00 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr
Ort:Salzstadel Landshut
Steckengasse 308
84028 Landshut

Die Zahl der KI-Anwendungen wächst nahezu täglich. Neue Tools entstehen in rasantem Tempo, Funktionen verändern sich laufend – und kaum jemand kann noch den Überblick behalten. Genau mit dieser Überforderung vieler Nutzer eröffnete Astrid Brüggemann ihren Vortrag. Ausgehend von dieser Entwicklung führte sie das Publikum zu ihrem zentralen Gedanken: KI ist weit mehr als ein weiteres digitales Werkzeug. Richtig eingesetzt, kann sie zu einer „dritten Gehirnhälfte“ werden, die Denkprozesse unterstützt, Ideen weiterentwickelt und den Arbeitsalltag erleichtert. Wie dieser Ansatz bereits heute in der Praxis umgesetzt wird, stellte sie am Beispiel ihres „Agenten Ateliers“, in dem selbstlernende KI-Agenten für unterschiedliche Aufgaben entwickelt und eingesetzt werden, vor.

Mit großer Fachkompetenz, spürbarer Begeisterung und einer erfrischenden Portion Humor zeigte sie, wie Künstliche Intelligenz dabei helfen kann, Ideen zu entwickeln, Informationen zu strukturieren und Entscheidungen besser vorzubereiten. Dabei wurde schnell klar: Nicht die Technologie entscheidet über den Mehrwert, sondern die Menschen, die sie sinnvoll einsetzen.

Ein wichtiger Teil des Vortrags war der Blick auf unterschiedliche Facetten des Themas. Astrid Brüggemann sprach nicht nur über die Chancen, sondern nahm auch die Schattenseiten in den Blick. Sie zeigte auf, wo KI an ihre Grenzen stößt, warum kritisches Denken unverzichtbar bleibt und weshalb Verantwortung auch in Zukunft nicht an Algorithmen delegiert werden kann.

Schon während des Vortrags beteiligte sich das Publikum immer wieder mit Fragen und Wortmeldungen. Daraus entwickelte sich ein lebendiger Austausch, der sich auch nach dem offiziellen Teil fortsetzte. Astrid Brüggemann griff die Beiträge auf, nahm sich Zeit für die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und bezog unterschiedliche Perspektiven in die Diskussion ein.

Zum Abschluss erinnerte Astrid Brüggemann daran, dass Künstliche Intelligenz vieles leisten kann – den persönlichen Austausch zwischen Menschen jedoch nicht ersetzt. Mit diesem Gedanken endete ein Abend, an dem beides seinen Platz hatte: die Auseinandersetzung mit neuen Technologien und der direkte Dialog miteinander.

 

Werden Sie Mitglied

Mitglied im MCN können natürliche Personen (persönliche Mitgliedschaften) sowie Firmen und Institutionen (Unternehmensmitgliedschaften) werden.