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Wir sind die Unternehmen und Führungskräfte für lebendiges und marktorientiertes Handeln.

Seit 1986 ist die Marketing Community Niederbayern e.V. elementarer Bestandteil der regionalen Marketinglandschaft.

Auf den folgenden Seiten finden Sie alles Wichtige zu unserem Programm, den Vorteilen einer Mitgliedschaft und vieles mehr. Lernen Sie die niederbayerische Marketing-Community kennen und seien Sie unser Gast bei einer unserer nächsten Veranstaltungen.

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Unsere Vision

Die Mitglieder unserer Marketing-Community sind stolz darauf, ein lebendiger Teil dieses Netzwerkes zu sein. Sie sind sich absolut sicher, dass die Mitgliedschaft im MCN zu Ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung einen erheblichen Beitrag leistet und freuen sich auf das Zusammentreffen mit Kolleginnen und Kollegen, weil sie dabei auch auf menschlicher Ebene eine echte Bereicherung erfahren.

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15. Juni 2026
KI als dritte Gehirnhälfte – Warum Denken im Marketing Chefsache bleibt

Die Zahl der KI-Anwendungen wächst nahezu täglich. Neue Tools entstehen in rasantem Tempo, Funktionen verändern sich laufend – und kaum jemand kann noch den Überblick behalten. Genau mit dieser Überforderung vieler Nutzer eröffnete Astrid Brüggemann ihren Vortrag. Ausgehend von dieser Entwicklung führte sie das Publikum zu ihrem zentralen Gedanken: KI ist weit mehr als ein weiteres digitales Werkzeug. Richtig eingesetzt, kann sie zu einer „dritten Gehirnhälfte“ werden, die Denkprozesse unterstützt, Ideen weiterentwickelt und den Arbeitsalltag erleichtert. Wie dieser Ansatz bereits heute in der Praxis umgesetzt wird, stellte sie am Beispiel ihres „Agenten Ateliers“, in dem selbstlernende KI-Agenten für unterschiedliche Aufgaben entwickelt und eingesetzt werden, vor.

Mit großer Fachkompetenz, spürbarer Begeisterung und einer erfrischenden Portion Humor zeigte sie, wie Künstliche Intelligenz dabei helfen kann, Ideen zu entwickeln, Informationen zu strukturieren und Entscheidungen besser vorzubereiten. Dabei wurde schnell klar: Nicht die Technologie entscheidet über den Mehrwert, sondern die Menschen, die sie sinnvoll einsetzen.

Ein wichtiger Teil des Vortrags war der Blick auf unterschiedliche Facetten des Themas. Astrid Brüggemann sprach nicht nur über die Chancen, sondern nahm auch die Schattenseiten in den Blick. Sie zeigte auf, wo KI an ihre Grenzen stößt, warum kritisches Denken unverzichtbar bleibt und weshalb Verantwortung auch in Zukunft nicht an Algorithmen delegiert werden kann.

Schon während des Vortrags beteiligte sich das Publikum immer wieder mit Fragen und Wortmeldungen. Daraus entwickelte sich ein lebendiger Austausch, der sich auch nach dem offiziellen Teil fortsetzte. Astrid Brüggemann griff die Beiträge auf, nahm sich Zeit für die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und bezog unterschiedliche Perspektiven in die Diskussion ein.

Zum Abschluss erinnerte Astrid Brüggemann daran, dass Künstliche Intelligenz vieles leisten kann – den persönlichen Austausch zwischen Menschen jedoch nicht ersetzt. Mit diesem Gedanken endete ein Abend, an dem beides seinen Platz hatte: die Auseinandersetzung mit neuen Technologien und der direkte Dialog miteinander.

 

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11. Mai 2026
IT Sicherheit in der Praxis – vorbereitet sein, wenn es zählt

Viele Unternehmen glauben noch immer, ein Hackerangriff treffe nur die „Großen“. Die Realität sieht längst anders aus: Häufig beginnen Angriffe gar nicht gezielt, sondern mit der systematischen Suche nach offenen Türen. Wer schlecht gesicherte Zugänge hat, wird früher oder später gefunden. Die entscheidende Frage lautet heute nicht mehr, ob ein Angriff passiert – sondern wann.

Die Folgen können enorm sein: Betriebsunterbrechungen, Datenverlust, Reputationsschäden, langwierige Rechtsstreitigkeiten oder im schlimmsten Fall sogar die Schließung des Unternehmens. Besonders kritisch sind dabei die ersten Stunden nach einem erfolgreichen Angriff. Genau in dieser Phase entscheidet sich oft, ob ein Vorfall beherrschbar bleibt oder sich zu einer existenziellen Krise entwickelt.

Dann kommen Menschen wie Adrian Pusch ins Spiel – IT-Unternehmensberater „auf Speed“. Wenn plötzlich Systeme ausfallen, nichts mehr funktioniert und die Geschäftsführung unter massivem psychischem Druck steht, braucht es schnelle Entscheidungen, klare Abläufe und einen funktionierenden Krisenstab.

Adrian Pusch bringt seine Erfahrung nicht nur aus zahlreichen Praxiseinsätzen mit, sondern auch als Co-Autor von „IT für Anfänger“. Sein Ziel ist es, IT-Sicherheit verständlich zu machen, Risiken zu minimieren und Unternehmen dabei zu unterstützen, auch im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben.

Aus jahrelanger Erfahrung weiß er: Ein guter Notfallplan ist kein Luxus, sondern Pflicht. Vorbereitung, klare Zuständigkeiten und regelmäßige Schulungen schaffen Sicherheit – technisch wie menschlich. Denn viele Angriffe beginnen nicht mit hochkomplexer Technologie, sondern mit einem einzigen Klick auf die falsche E-Mail.

Deshalb gehören Awareness-Schulungen, Zugangskontrollen und klar definierte Response-Pläne heute zur Grundausstattung jeder Organisation. Frei nach dem Motto: von „Don’t panic“ zu „Lessons learned“.

Wie schnell aus einer kleinen Sicherheitslücke eine existenzielle Krise werden kann, wurde an diesem Abend eindrucksvoll deutlich. Gleichzeitig wurde aber auch klar: Gute Vorbereitung, klare Prozesse und die richtigen Menschen an der Seite machen im Ernstfall den entscheidenden Unterschied. IT-Sicherheit ist heute kein Randthema mehr, sondern ein zentraler Bestandteil unternehmerischer Verantwortung. Und im Ernstfall möchte man jemanden an seiner Seite haben, der nicht nur die Technik versteht, sondern auch Menschen sicher durch Krisen führen kann.

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23. April 2026
Kamingespräch mit Felix Happe – Exklusiv für Mitglieder

Wo lässt sich besser über Landshut sprechen als mitten in der Innenstadt – im Modehaus Oberpaur, seit 1798 Teil der Stadt und ein Ort zwischen Beständigkeit und Wandel. Genau hier trifft lange Geschichte auf den Blick von heute: Felix Happe, seit gut einem halben Jahr Leiter des Amts für Wirtschaft, Marketing und Tourismus, gab im Gespräch mit Jürgen Wachter Einblicke in wirtschaftliche Entwicklungen und die kommunalpolitische Perspektive.

Landshut zeigt sich mit hoher Kaufkraft und solider Infrastruktur als attraktiver Standort – trotz einer Einwohnerzahl unter 100.000. Gleichzeitig wurden zentrale Herausforderungen offen diskutiert: hohe Gewerbesteuern, steigende Grundstückspreise sowie die nachhaltige Belebung der Innenstadt.

Im Fokus standen zudem konkrete Themen, die für die Zukunft der Stadt entscheidend sind: die Entwicklung der Gewerbegebiete, die Rolle der Hochschule Landshut als Innovationsmotor, ausreichend Parkmöglichkeiten, die eventuelle Weiterentwicklung der Fußgängerzone, die Bedeutung von Übernachtungsgästen für den Handel sowie neue Impulse für eine lebendige Innenstadt.

Der Einzelhandel bleibt dabei ein zentraler Baustein. Hier sollen künftig Stärken klarer kommuniziert und neue Formate wie Pop-up-Stores genutzt werden um Leerstände aktiv anzugehen. Erste Maßnahmen – etwa zur fundierten Analyse der Kaufkraft – sind bereits angestoßen.

Felix Happe machte deutlich: Vieles ist in Bewegung. Umso wichtiger ist es, mutig zu bleiben, Dinge auszuprobieren und gemeinsam voranzugehen. Gesucht werden „Stadtoptimisten“, die sich einbringen und Landshut aktiv mitgestalten.

Sein klares Signal: Die Tür der Stadt steht offen – für Ideen, Austausch und Engagement.

Wir freuen uns darauf, diesen Dialog fortzusetzen – und sind gespannt, welche konkreten Entwicklungen beim nächsten Treffen im Mittelpunkt stehen werden.

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13. April 2026
VX Instrument – Ein Blick hinter die Kulissen – Exklusiv für Mitglieder

Manchmal sind es genau diese Abende, die den Blick weiten.

Unser Besuch bei VX Instruments war mehr als eine klassische Unternehmensführung – es war ein Einblick in die Entstehung, Entwicklung und Haltung eines Unternehmens, das konsequent seinen eigenen Weg geht.

Die Geschichte beginnt 1989 im privaten Umfeld: Johann Degenhart gründet ein Ingenieurbüro – getragen von der Idee, Messtechnik neu zu denken. Was klein startet, entwickelt sich Schritt für Schritt weiter. 1998 folgt mit der Gründung der VX Instruments GmbH der Eintritt in den internationalen Markt. Mit der Übernahme durch Christian Degenhart im Jahr 2015 bekommt das Unternehmen neue Dynamik – klar, fokussiert und wachstumsorientiert. Spätestens mit dem 25-jährigen Jubiläum 2023 und dem Neubau der Firmenzentrale in Landshut wird sichtbar, wie aus einer Idee ein internationaler Player wird.

Heute entwickelt VX Instruments seine Systeme zu 100 % in Deutschland, verbaut jährlich mehr als eine Million Bauteile und ist in über 30 Ländern weltweit im Einsatz. Ebenso beeindruckend wie diese Zahlen ist der neue Firmenhauptsitz:

Beim Rundgang durch das Gebäude wird deutlich: Hier geht es nicht nur um Technologie, sondern vor allem um die Menschen, die dahinterstehen. Um Präzision, Klarheit und den Anspruch, Dinge richtig zu machen – und gleichzeitig um eine Arbeitsumgebung, die als echte Heimat für Mitarbeitende gedacht ist.

Architektur, Prozesse und Arbeitsweise greifen ineinander – modern, effizient und mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Eigenständigkeit. Dabei entsteht ein Umfeld, das verbindet statt trennt und in dem sich alle gleichermaßen wohlfühlen können.

Was bleibt, ist mehr als ein Eindruck von Zahlen oder Wachstum. Es ist die Erkenntnis, was es wirklich braucht, um sich aus eigener Kraft zu einem international erfolgreichen Unternehmen zu entwickeln – und im globalen Wettbewerb zu bestehen. Genau dieser Blick hinter die Kulissen liefert Inspiration für das eigene unternehmerische Denken.

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Marketing Community Niederbayern e.V.

Geschäftsstellenleiterin Frau Nicole Bolz

Am Achdorfer Feld 14
84036 Landshut

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