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Seit 1986 ist die Marketing Community Niederbayern e.V. elementarer Bestandteil der regionalen Marketinglandschaft.

Auf den folgenden Seiten finden Sie alles Wichtige zu unserem Programm, den Vorteilen einer Mitgliedschaft und vieles mehr. Lernen Sie die niederbayerische Marketing-Community kennen und seien Sie unser Gast bei einer unserer nächsten Veranstaltungen.

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Die Mitglieder unserer Marketing-Community sind stolz darauf, ein lebendiger Teil dieses Netzwerkes zu sein. Sie sind sich absolut sicher, dass die Mitgliedschaft im MCN zu Ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung einen erheblichen Beitrag leistet und freuen sich auf das Zusammentreffen mit Kolleginnen und Kollegen, weil sie dabei auch auf menschlicher Ebene eine echte Bereicherung erfahren.

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12. Oktober 2026
Übermorgen – ein Blick auf die Welt im Jahr 2035

Übermorgen – ein Blick auf die Welt im Jahr 2035

Wie sieht unsere Welt in zehn Jahren aus? Und sind wir überhaupt darauf vorbereitet, wie schnell sie sich verändert? Mit diesen Fragen nahm Zukunftsforscher, Autor und Keynote Speaker Dirk Herrmann uns mit auf eine spannende Reise ins Jahr 2035.

Dirk Herrmann hat bereits mehr als 1.800 Vorträge auf internationalen Bühnen gehalten und beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Seine Erfahrungen aus dem Silicon Valley, China und vielen weiteren Innovationszentren der Welt ermöglichten an diesem Abend einen besonderen Blick auf Europa – nämlich von außen.

Gleich zu Beginn machte er deutlich, dass wir vor einem gewaltigen Technologiesprung stehen. Die Geschwindigkeit, mit der sich unsere Welt verändert, hat enorm zugenommen. Was früher Jahrzehnte dauerte, geschieht heute innerhalb weniger Jahre. Umso wichtiger sei es, unserem eigenen Denken hin und wieder ein „Software-Update“ zu verpassen und gewohnte Sichtweisen zu hinterfragen.

Besonders anschaulich wurde das beim Blick auf die Arbeitswelt. Wie haben wir vor 15 Jahren gearbeitet – und wie werden wir in 15 Jahren arbeiten? Künstliche Intelligenz, Automatisierung und humanoide Roboter werden zahlreiche Tätigkeiten verändern oder übernehmen. Ganze Berufsfelder verschwinden, während gleichzeitig völlig neue entstehen. Auch die Generation Z trägt mit ihrem veränderten Arbeitsverhalten und ihren Erwartungen an Unternehmen dazu bei, dass bisherige Strukturen zunehmend auf den Prüfstand gestellt werden.

Mit vielen konkreten Beispielen zeigte Herrmann, wie schnell etablierte Geschäftsmodelle ihre Bedeutung verlieren können. Ob Streichholz und Feuerzeug oder Kodak und Smartphone – technologische Entwicklungen verändern nicht nur einzelne Produkte, sondern oft ganze Märkte. Besonders deutlich wird das aktuell in der Automobilindustrie. Während europäische Hersteller häufig noch in traditionellen Entwicklungszyklen denken, reagieren chinesische Unternehmen wesentlich schneller auf neue Technologien und veränderte Kundenwünsche. Nicht mehr allein das Produkt entscheidet, sondern zunehmend die Fähigkeit, sich schnell und konsequent an den Bedürfnissen der Kunden auszurichten.

Dabei ging es Herrmann nicht nur um einzelne Zukunftstechnologien. Vielmehr machte er anhand internationaler Entwicklungen neue Muster, Modelle und Strukturen sichtbar. Seine Erfahrungen aus den großen Städten in China zeigte eindrucksvoll, wie sehr sich Takt und Geschwindigkeit im globalen Wettbewerb bereits verschoben haben – und welche Herausforderungen daraus gerade für europäische Unternehmen entstehen.

Der Vortrag regte dazu an, die eigene Perspektive zu wechseln und vermeintliche Selbstverständlichkeiten kritisch zu hinterfragen. Denn die entscheidende Frage ist nicht nur, welche Technologien uns in Zukunft erwarten, sondern wie wir als Menschen und Unternehmen mit diesen Veränderungen umgehen.

Ein Abend mit vielen überraschenden Einblicken, anschaulichen Beispielen und einer zentralen Erkenntnis: Die Zukunft lässt sich nicht aufhalten. Aber wer bereit ist, sein Denken zu verändern, kann sie aktiv mitgestalten.

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21. September 2026
BURN IN – fit und resilient im Business

BURN IN – fit und resilient im Business

Immer schneller, immer komplexer, immer mehr gleichzeitig – der moderne Arbeitsalltag fordert uns zunehmend heraus. Wie es trotzdem gelingen kann, leistungsfähig, fokussiert und vor allem gesund zu bleiben, zeigte Dr. Jürgen Freisl bei seinem Vortrag „BURN IN – fit und resilient im Business“.

Dabei machte er deutlich, dass gerade in anspruchsvollen Zeiten zwei Faktoren entscheidend sind: Fokus und Energie. Wer andere führen möchte, muss zunächst lernen, sich selbst gut zu führen – und auch unter Druck handlungsfähig zu bleiben. Persönliche Resilienz wird damit nicht nur zum individuellen Erfolgsfaktor, sondern zu einer wichtigen Voraussetzung für wirksame Führung.

Spannende Einblicke gab es dabei auch in die Funktionsweise unseres Gehirns. Dr. Freisl zeigte, wie stark unbewusste Denk- und Verhaltensmuster unseren Alltag beeinflussen und wie wir lernen können, diese bewusst zu verändern. Sein Ansatz des neuromentalen Selbstcoachings verbindet Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft mit ganz praktischen Methoden für den Berufsalltag.

Und genau diese Praxis kam nicht zu kurz: Einige der Übungen wurden direkt vor Ort gemeinsam ausprobiert, sodass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Wirkung unmittelbar selbst erleben konnten. Kurze bewusste Stopps in Stresssituationen, gezieltes Atmen, Mono-Tasking statt Multitasking, feste Fokuszeiten und echte Pausen sind nur einige der Impulse, die sich direkt in den eigenen Alltag übertragen lassen.

Ein Vortrag mit vielen Denkanstößen und konkreten Werkzeugen – und mit einer klaren Botschaft: Nachhaltige Leistungsfähigkeit entsteht nicht dadurch, immer noch mehr zu tun, sondern dadurch, bewusster mit der eigenen Energie, Aufmerksamkeit und Zeit umzugehen.

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10. Juli 2026
White Night 2026 – ein perfekter Sommerabend, der nach einer Fortsetzung verlang

 

Manchmal passt einfach alles zusammen: strahlende Gäste, strahlendes Wetter, ein lauer Sommerabend und dazu wohl einer der schönsten Ausblicke, den Landshut zu bieten hat. Die dritte White Night unseres Vereins hätte kaum schöner sein können.

Dass an diesem Abend tatsächlich alles in Weiß erstrahlte, verdanken wir auch der großzügigen Unterstützung des Modehauses Oberpaur, das mit attraktiven Gutscheinen dafür sorgte, dass sich wirklich jeder noch rechtzeitig mit dem passenden Outfit ausstatten konnte.

Ein herzliches Dankeschön geht außerdem an die Firma Eichbichler, die mit ihrem komfortablen Shuttleservice dafür sorgte, dass alle Gäste sicher, entspannt und angenehm klimatisiert zur Burg und später wieder nach Hause gelangten. Ebenso bedanken wir uns bei der Burgschänke für den hervorragenden Service und das ausgezeichnete Essen, das wesentlich zum Gelingen dieses besonderen Abends beigetragen hat.

Für die passende Atmosphäre sorgten auch Anni Perka und Johannes Müller, die mittlerweile bereits zum dritten Mal den Abend musikalisch begleiteten und im Laufe des Abends sogar zu spontanen Tanzeinlagen unter freiem Himmel einluden. Gute Gespräche, eine wunderbare Kulisse und viele fröhliche Gesichter machten die White Night 2026 wieder zu einem ganz besonderen Sommerabend.

Ein Abend wie dieser lebt vor allem von den Menschen, die ihn gemeinsam gestalten. Deshalb gilt unser herzlichster Dank natürlich auch unseren Mitgliedern – denn ohne ihre Unterstützung und ihre Begeisterung wäre die White Night nicht das, was sie ist.

Eines steht jedenfalls schon heute fest: Diese Nacht schreit förmlich nach einer Fortsetzung im nächsten Jahr.

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15. Juni 2026
KI als dritte Gehirnhälfte – Warum Denken im Marketing Chefsache bleibt

Die Zahl der KI-Anwendungen wächst nahezu täglich. Neue Tools entstehen in rasantem Tempo, Funktionen verändern sich laufend – und kaum jemand kann noch den Überblick behalten. Genau mit dieser Überforderung vieler Nutzer eröffnete Astrid Brüggemann ihren Vortrag. Ausgehend von dieser Entwicklung führte sie das Publikum zu ihrem zentralen Gedanken: KI ist weit mehr als ein weiteres digitales Werkzeug. Richtig eingesetzt, kann sie zu einer „dritten Gehirnhälfte“ werden, die Denkprozesse unterstützt, Ideen weiterentwickelt und den Arbeitsalltag erleichtert. Wie dieser Ansatz bereits heute in der Praxis umgesetzt wird, stellte sie am Beispiel ihres „Agenten Ateliers“, in dem selbstlernende KI-Agenten für unterschiedliche Aufgaben entwickelt und eingesetzt werden, vor.

Mit großer Fachkompetenz, spürbarer Begeisterung und einer erfrischenden Portion Humor zeigte sie, wie Künstliche Intelligenz dabei helfen kann, Ideen zu entwickeln, Informationen zu strukturieren und Entscheidungen besser vorzubereiten. Dabei wurde schnell klar: Nicht die Technologie entscheidet über den Mehrwert, sondern die Menschen, die sie sinnvoll einsetzen.

Ein wichtiger Teil des Vortrags war der Blick auf unterschiedliche Facetten des Themas. Astrid Brüggemann sprach nicht nur über die Chancen, sondern nahm auch die Schattenseiten in den Blick. Sie zeigte auf, wo KI an ihre Grenzen stößt, warum kritisches Denken unverzichtbar bleibt und weshalb Verantwortung auch in Zukunft nicht an Algorithmen delegiert werden kann.

Schon während des Vortrags beteiligte sich das Publikum immer wieder mit Fragen und Wortmeldungen. Daraus entwickelte sich ein lebendiger Austausch, der sich auch nach dem offiziellen Teil fortsetzte. Astrid Brüggemann griff die Beiträge auf, nahm sich Zeit für die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und bezog unterschiedliche Perspektiven in die Diskussion ein.

Zum Abschluss erinnerte Astrid Brüggemann daran, dass Künstliche Intelligenz vieles leisten kann – den persönlichen Austausch zwischen Menschen jedoch nicht ersetzt. Mit diesem Gedanken endete ein Abend, an dem beides seinen Platz hatte: die Auseinandersetzung mit neuen Technologien und der direkte Dialog miteinander.

 

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Marketing Community Niederbayern e.V.

Geschäftsstellenleiterin Frau Nicole Bolz

Am Achdorfer Feld 14
84036 Landshut

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